Mückenschutz auf Reisen durch Laos

Die Gefahr von Tropenkrankheiten im Urlaub kann durch gewissenhaften Mückenschutz stark verringert werden

Von Mai bis Oktober herrscht in Laos der Sommer- oder Südwestmonsun. Starke Niederschläge, verbunden mit hoher Luftfeuchtigkeit bedingen das tropische Klima. Angenehmer ist das Klima zwischen November bis Februar, das vom Nordostmonsun bestimmt wird und das kühl und trocken ist, während in den Monaten März und April ein feucht-heißes Klima vorherrschend ist. Begünstigt wird die Klimalage durch die Topographie von Laos, die sich in zwei Gebiete gliedern lässt. Etwa neun Zehntel des Landes besteht aus einer Gebirgsregion, die sich von Norden nach Süden fast durch das gesamte Land zieht und das mit dem 2.819 Meter hohen Phu Bia die höchste Erhebung aufweist. Der übrige Teil von Laos besteht aus einem kleinen Tiefland, in dem sich auch die Hauptstadt Vientiane befindet und das im Süden und Südwesten an Thailand angrenzt. Eine Reise nach Laos ist eine Reise in eine andere Welt, die dominiert wird von grüner Natürlichkeit, von atemberaubenden Landschaften, von Ursprünglichkeit und unglaublich viel Geschichte. Voraussetzung dafür, dass Sie Ihre Reise durch Laos ohne Beeinträchtigungen genießen können, ist ein konsequenter und gewissenhafter Schutz vor Mücken.

 Moskitos brüten in stehenden Gewässern wie Seen und Fässer. Sie  kommen besonders oft in der laotischen  Regenzeit vor.
Moskitos brüten in stehenden Gewässern und kommen besonders oft in der Regenzeit vor.

Welche Infektionskrankheiten in Laos für Reisende gefährlich werden können

Die stechenden Insekten übertragen die Viren bestimmter Infektionskrankheiten, die auch in Laos gefürchtet sind. Dazu gehören Malaria, die japanische Enzephalitis und das Dengue-Fieber. Das Infektionsrisiko kann neben den zur Verfügung stehenden medizinischen Prophylaxen durch ein der Gefahr angepasstes Verhalten deutlich reduziert werden. Gegen die japanische Enzephalitis gibt es eine Grundimmunisierung, wobei zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen in den Oberarm injiziert werden. Gegen Malaria stehen eine medikamentöse Prophylaxe durch die Einnahme von Malaria-Medikamenten und die Mitnahme einer Stand-by-Medikation für den Notfall zur Verfügung. Anderes gilt für den Schutz gegen das Dengue-Fieber, bei dem es allein auf die individuelle Prophylaxe und eine konsequente Anwendung von Vorsorgemaßnahmen ankommt.

Stechmücken als Überträger von Malaria, Dengue-Fieber und japanischer Enzephalitis

Die Überträger der die Krankheiten auslösenden Viren sind in allen drei Fällen Stechmücken.

Beim Dengue-Fieber wird die Übertragung hauptsächlich den Aedes Mücken zugeschrieben, während für die Malaria die Mückengattung Anopheles mit ihren zahlreichen Untergattungen und für die japanische Enzephalitis Culex Mücken verantwortlich sind, die auch als Reisfeldmücken bezeichnet werden. Es sind vor allem die weiblichen Stechmücken, die für die Fortpflanzung eine Blutmahlzeit brauchen und die deshalb gefährlich sind. Um sich erfolgreich gegen Mückenstiche auf der Laos-Reise zu schützen, ist eine Kombination aus hautbedeckender, vorwiegend heller Kleidung, aus Mückenabwehrmitteln zum Auftragen auf unbedeckte Hautpartien und geeignete Maßnahmen in Aufenthalts- und Schlafräumen sinnvoll.

Geeignete  Mückenschutz Maßnahmen in Aufenthalts- und Schlafräumen

Diethyltoluamid ist ein Wirkstoff, der mit DEET abgekürzt wird. Er gilt als Goldstandard der Insektenabwehrstoffe und ist in den meisten Mückenabwehrmitteln enthalten. DEET gegen Insekten ist seit 1965 kommerziell als Mücken -Schutzmittel kommerziell im Einsatz, sodass die einzigartige lange Wirkdauer und das breite Wirkspektrum nachgewiesen sind. Seit dem 1. August 2012 hat DEET auch eine vorerst zehnjährige Genehmigung für den Einsatz als Mücken -abwehrmittel in der EU. Die Wirkweise von DEET ist vergleichsweise simpel. Der Wirkstoff sorgt dafür, dass Stechmücken menschliche Duftstoffe nicht mehr wahrnehmen können, sodass der Stich wirkungsvoll verhindert wird. DEET wird auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlen, die diesem Wirkstoff eine besondere Bedeutung als Schutz vor dem Dengue-Fieber beimisst. Es gibt zwar im jeweiligen


Reiseland, also auch in Laos, Mückenschutzmittel, deren Inhaltsstoffe und Wirkstoffkonzentrationen jedoch problematisch sein können. Deshalb lautet die Empfehlung der WHO, Insektenschutzmittel von zuhause mitzunehmen.  Bei der Verwendung ist darauf zu achten, dass DEET nicht in Kontakt mit den Augen gebracht werden darf. Das gilt auch für Wunden und Schleimhäute, wo DEET zu Reizungen führen kann. Ebenso sollte der Kontakt von DEET zu Kunststofffasern vermieden werden, weshalb Sie Kleidung aus Baumwolle oder Leinen den Vorzug geben sollten. Sofern Sie eine Sonnenschutzcreme verwenden, tragen Sie zuerst den Sonnenschutz auf und nach einem Zeitraum von einer halben Stunde das DEET-haltige Präparat. Auf diese Weise sind Sie vor der intensiven Sonneneinstrahlung und vor Stechmücken geschützt.

Die Haut bedeckende, helle Kleidung

In tropischen Regionen wie Laos ist es empfehlenswert, leichte, helle und luftige Kleidung zu

tragen. Lange Hosen und langärmelige Oberteile erschweren es den Stechmücken, eine Einstichstelle zu finden. Das gilt insbesondere für die Abenddämmerung, wo sie besonders aktiv sind. Auch Schals oder Tücher können helfen, freie Körperpartien zu bedecken. Das gilt zum Beispiel für die Ohren, die ein beliebtes Ziel sind. Liegen die Kleidungsstücke zu eng auf der Haut auf, ist der Stoff zu dünn oder handelt es sich um synthetisches Gewebe, ist es für manche Mücken leicht, den Stoff dennoch zu durchstechen.

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